Erfahren Sie was Giardien sind, woher sie kommen und wie Sie sie schnell wieder loswerden!
Klein aber Oho
Sie sind klein, sie sind hartnäckig und ganz schön gemein: Giardien. So winzig, dass sie mit bloßem Auge unsichtbar bleiben. Klitzekleine Einzeller. Echte Schmarotzer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn sie sind Parasiten! Und damit so ungefähr die schlechtesten Mitbewohner, die man sich vorstellen kann. Sie klingeln nicht. Sie fragen nicht. Sie ziehen einfach ein, plündern den Kühlschrank und verwüsten die Wohnung. Danach machen sie es sich auch noch gemütlich. Ausgerechnet im Dünndarm. Ausziehen? Fehlanzeige. Stattdessen eröffnen die kleinen Eindringlinge ihr eigenes All-you-can-eat-Buffet. Die Rechnung bezahlen sie natürlich nicht selbst. Denn die kleinen Plagegeister leben auf Kosten ihres Wirts. Giardien beim Hund sind nicht zu unterschätzen. Sie heften sich an die Darmschleimhaut, schädigen diese und bringen die Verdauung Stück für Stück aus dem Gleichgewicht. Die Folge: Wichtige Nährstoffe können nicht mehr richtig aufgenommen werden. Manche Tiere fressen mit großem Appetit und nehmen trotzdem ab. Nicht weil sie zu wenig zu sich genommen haben, sondern weil ihr Körper aus dem Futter nicht mehr das herausholen kann, was er eigentlich braucht. Verliert Ihr Liebling also trotz normalem oder sogar gesteigertem Appetit an Gewicht, sollten Giardien unbedingt als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden.

Die Kunst, unbemerkt weiterzuziehen
Doch damit geben sich Giardien längst nicht zufrieden. Sie wollen neue Berge erklimmen. Und dafür haben sie einen ziemlich raffinierten Plan. Mit jedem infizierten Hundehaufen schicken sie Millionen winziger Zysten auf die Reise. Kleine Überlebenskünstler mit einer schützenden Hülle, die Kälte, Nässe und vielen Umwelteinflüssen erstaunlich lange trotzen. Wochen, manchmal sogar Monate, warten sie geduldig auf ihre nächste Gelegenheit. Und jetzt kommt der wirklich fiese Teil: Für eine Ansteckung braucht es keine Millionen. Nicht einmal Hunderte. Schon etwa zehn dieser mikroskopisch kleinen Blinden Passagiere können ausreichen. Ein kurzer Schnüffler an der falschen Stelle, ein Schluck aus einer Pfütze oder ein intensiver Nasenkontakt mit einem infizierten Hund und schon kann die Reise von vorn beginnen. Nicht selten bleiben sie dabei einen ganze Weile unentdeckt. Denn Giardien sind wahre Meister der Täuschung. Wenn sie könnten, würden sie vermutlich einen Oscar für die beste Tarnung gewinnen.
70%
aller Junghunde und Welpen tragen laut einer Studie Giardien in sich. Bei erwachsenen Tieren sind es rund 10%.
Quelle: Tierklinik Ismanning
Viele erwachsene Hunde wirken kerngesund, obwohl sich die kleinen Anhängsel längst häuslich niedergelassen haben. Kein Warnschild. Keine blinkende Alarmlampe. Stattdessen heißt es: lächeln, wedeln und so tun, als wäre alles in bester Ordnung. Ganz anders sieht es bei Welpen und Junghunden aus. Ihr Immunsystem steckt noch mitten in der Ausbildung. Deshalb hat es den kleinen Eindringlingen oft noch nicht genug entgegenzusetzen. Genau das nutzen sie gnadenlos aus. Während die jungen Fellnasen neugierig die Welt erschnüffeln und jede Pfütze für ein Sterne-Restaurant halten, wittern die Parasiten ihre große Chance. Und als wäre das alles noch nicht dreist genug, überwinden Giardien auch noch jede Grenze. Sie gehören nämlich zu den sogenannten Zoonosen. Das sind Krankheiten, die grundsätzlich zwischen Tier und Mensch übertragen werden können. Für Giardien spielt es nämlich keine Rolle, ob am Türschild „Hund“, „Katze“ oder in manchen Fällen sogar „Mensch“ steht. Hauptsache, es gibt einen gemütlichen Platz zum Wohnen und schlemmen. Das Ganze funktioniert übrigens nicht nur in eine Richtung. Es gibt auch Arten, die vom Menschen auf Hunde oder Katzen übertragen werden können.
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Den Übeltätern auf der Spur
Giardien sind keine Parasiten nach Schema F. Manche Hunde stecken die Infektion erstaunlich gut weg, andere entwickeln deutliche Beschwerden, die den Alltag erheblich belasten können. Ein Blick auf die typischen Symptome hilft dabei, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen.
1. Alles läuft wie geschmiert:
Leider im wahrsten Sinne des Wortes. Wiederkehrender Durchfall ist das häufigste Anzeichen einer Giardieninfektion und sorgt nicht nur für reichlich Putzarbeit. Sondern es verrät oft schon beim ersten Blick, dass im Darm etwas gewaltig aus dem Takt geraten ist. Der Kot kann ungewöhnlich hell, gelblich oder grünlich aussehen. Er kann Schleim oder Blut enthalten und einen Geruch entwickeln, der selbst hartgesottene Tierfreunde an ihre Grenzen bringt. Was im Napf verschwindet, kommt hinten als echte Rutschpartie wieder raus. Für Hund und Katz ist das allerdings alles andere als lustig. Der ständige Flüssigkeitsverlust schwächt den Körper, reizt den ohnehin angeschlagenen Darm zusätzlich und kann dazu führen, dass sich Ihr Vierbeiner zunehmend erschöpft und unwohl fühlt.

2. Ganz schön dicke Luft
Es beginnt oft ganz harmlos. Ein leises Gluckern hier, ein kleines Grummeln da. Doch ehe Sie sich versehen, klingt der Bauch Ihres Hundes wie eine brodelnde Waschmaschine und jeder Pups hat das Potenzial, Familienmitglieder in verschiedene Himmelsrichtungen zu vertreiben. Was nach einer skurrilen Slapstick-Szene klingt, ist für Ihren Vierbeiner allerdings ziemlich schmerzhaft. Giardien bringen die Darmflora aus dem Gleichgewicht, Gase stauen sich an und verursachen Blähungen sowie krampfartige Bauchschmerzen. Viele Hunde laufen unruhig umher, krümmen den Rücken oder rollen sich zusammen. Katzen ziehen sich dagegen häufig zurück und reagieren auf Berührungen oder ihre Menschen plötzlich ungewohnt gereizt.

3. Ein Fass ohne Boden
Kaum ist der Napf leer, steht Ihr Hund schon wieder mit diesem Blick vor Ihnen, als hätte er seit drei Tagen nichts mehr gefressen. Gleichzeitig verschwindet jedes Gramm Körpergewicht wie ein Socken in der Waschmaschine. Willkommen im fiesen Spiel der Giardien. Die Parasiten fressen Ihrem Hund das Futter zwar nicht weg, sie machen den Darm aber zu einem miserablen Verwerter. Was eigentlich Muskeln aufbauen, Energie liefern und den Körper stärken soll, rauscht zu großen Teilen einfach vorbei. Ihr Vierbeiner sitzt bildlich gesprochen an einem reich gedeckten Buffet und geht trotzdem hungrig nach Hause. Wichtig: Ungewollter Gewichtsverlust ist immer ein Warnsignal. Hinter den schwindenden Kilos können neben Giardien auch andere Erkrankungen stecken, etwa Nierenprobleme, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Nimmt Ihr Liebling ohne erkennbaren Grund ab, gehört die Ursache deshalb immer in tierärztliche Hände.
60%
der Infektionskrankheiten beim Menschen stammen ursprünglich aus dem Tierreich.
Quelle: Quarks/ WDR
4. Heiß gelaufen
Eben noch der Raketenstarter auf vier Pfoten, jetzt reicht die Energie kaum noch bis zum Wassernapf. Wenn der Körper Fieber entwickelt, hat das Immunsystem den Ausnahmezustand ausgerufen und läuft auf Hochtouren, um die Giardien in Schach zu halten. Diese Kraftanstrengung kostet Energie. Viel Energie. Deshalb wirken viele Hunde plötzlich matt, schlafen mehr als sonst und tauschen wilde Sprints gegen ausgedehnte Nickerchen ein. Was wie ein fauler Tag aussieht, ist in Wahrheit Schwerstarbeit, die im Verborgenen stattfindet. Spätestens jetzt ist Schluss mit Hausmitteln und Hoffen. Jetzt sollte der Profi übernehmen. Also auch hier heißt es: ab zum Doc.

DOGtor
Nun beginnt die Spurensuche: War es das neue Leckerli? Der Schluck aus der Pfütze? Das Stück Pizza vom Straßenrand? Oder doch einfach der empfindlicher Magen? Das Internet liefert auf jede Vermutung mindestens 10 Antworten. Leider ist nur selten die richtige dabei. Gerade bei Giardien gilt: Raten bringt wenig. Denn die Parasiten sind wahre Meister im Versteckspiel. Woher sie gekommen sind, bleibt deshalb meistens ihr Geheimnis. Und ob überhaupt Giardien die Ursache der Beschwerden sind, lässt sich auch nur durch eine Kotuntersuchung feststellen. Denn die Symptome haben viele Gesichter. Je nach Situation können Kotproben von mehreren aufeinanderfolgenden Tagen untersucht werden, um die Diagnose abzusichern und andere Ursachen für den Durchfall auszuschließen. Bestätigt sich der Verdacht, legt der Tierarzt die passende Behandlung fest. Meistens in etwa 5-7 Tage.
Wenn noch weitere Tiere im Haushalt leben oder Menschen, die besonders anfällig für Erkrankungen sind, kann es sinnvoll sein, auch diese in die Behandlung einzubeziehen. Viele Hundebesitzer bemerken bereits nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung. Läuft das Geschäft nicht mehr davon, sondern ist wieder fest genug, um Burgen zu bauen, denkt man schnell: „Geschafft!“ Doch das ist oft nur die halbe Miete. Etwa eine Woche nach Abschluss der Therapie sollte der Kot erneut untersucht werden. Nur so lässt sich feststellen, ob die Behandlung wirklich erfolgreich war oder die kleinen Nervensägen doch noch nicht das Weite gesucht haben. Denn die Medikamente bekämpfen zwar die Giardien, können aber gleichzeitig die Darmflora Ihres Hundes aus dem Gleichgewicht bringen. Darmstabilisierende Probiotika können deshalb in Absprache mit dem Tierarzt eine sinnvolle Unterstützung sein. Ein echter Klassiker, der sich dabei seit Generationen bewährt hat, wartet schon im nächsten Kapitel. Eins können wir aber schon jetzt verraten: er ist eine echte Gaumenfreunde.
“Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Zoonosen in Verbindung mit Umweltzerstörung, dem Verzehr von Wildtierfleisch und Massentierhaltung stehen.”
Evolutionsökonomin Prof. Simone Sommer
Manchmal ist steckte die beste Medizin nicht nur in einer Tablette, sondern in einem ganz gewöhnlichen Bund Karotten. Die Morosche Karottensuppe ist ein echter Klassiker, wenn Durchfall den Alltag bestimmt. Und das aus gutem Grund: Erst durch die lange Kochzeit entstehen besondere Zuckermoleküle, die es Giardien und anderen unerwünschten Keimen erschweren, sich an der Darmwand festzusetzen. Gleichzeitig liefern Karotten wertvolle Ballaststoffe, Vitamin A sowie wichtige Mineralstoffe und unterstützen so einen angeschlagenen Darm. Das Beste daran? Das Grundrezept ist unkompliziert, gut verträglich und kann bei Durchfall pur gefüttert werden; idealerweise in mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt. Muss Ihr Hund die Suppe über einen längeren Zeitraum bekommen, lässt sie sich je nach Situation auch sinnvoll ergänzen – beispielsweise mit etwas Hühnerfleisch, Elektrolyten oder, nach tierärztlicher Rücksprache, weiteren geeigneten Zusätzen.
Hier geht’s zum leckeren Rezept:
Step 1
Bevor die Karottensuppe ihre volle Wirkung entfalten kann, brauchen die Möhren erst einmal eine kleine Wellnessbehandlung. Waschen Sie 1 kg Karotten gründlich, schneiden Sie die Enden ab, schälen Sie sie bei Bedarf, zerkleinern Sie sie und bringen Sie sie anschließend mit ausreichend Wasser in einem großen Topf zum Kochen.
Vorbereiten
Step 2
Jetzt heißt es: Hitze runter und Geduld bewahren. Lassen Sie die Karotten etwa 90 Minuten sanft köcheln und kontrollieren Sie zwischendurch regelmäßig den Wasserstand, damit bei Bedarf etwas Wasser nachgegossen werden kann. Denn genau diese lange Kochzeit macht die Morosche Karottensuppe so besonders.
Köcheln
Step 3
Jetzt wird aus einfachen Möhren flüssiges Gold. Oder eher flüssiges Orange. Den Gemüsesud nicht wegschütten, sondern auffangen, die Karotten fein pürieren und die Flüssigkeit nach und nach wieder einrühren. Sobald die Suppe wunderbar samtig ist, fehlt nur noch ein Teelöffel Salz pro Kilogramm Möhren; natürlich nur, wenn Ihr Tierarzt nichts anderes verordnet hat.
Pürieren
Step 4
Lassen Sie die Karottensuppe auf Zimmertemperatur abkühlen. Nun kann serviert werden. Was übrig bleibt, können Sie ganz einfach portionsweise einfrieren. Wir wüschen einen Guten Appetit ! Übrigens: Anders als Hunde sind Katzen reine Fleischfresser. Sie können Gemüse nicht so gut verwerten. Deshalb nur in kleine Menge als kurzfristige Hilfe bei Magen-Darm-Beschwerden verabreichen.
Abkühlen
Die abgekühlte Suppe kann bei Zimmertemperatur in kleinen Portionen vier bis fünfmal über den Tag verteilt angeboten werden. Das Grundrezept ist bei Durchfall immer richtig und kann pur verabreicht werden. Es gibt verschiedene Rezeptvarianten, die je nach gesundheitlicher Situation des Hundes etwas Abwechslung in den Speiseplan bringen, insbesondere wenn bei sehr hartnäckigen Giardien-Infektionen eine längerfristige Einnahme angeraten ist. Das Rezept kann z.B. bei Dehydration mit Elektrolyten oder evtl. auch mit Heilerde ergänzt werden. Auch Honig mit seiner antibakteriellen Wirkung kann zugesetzt werden – ebenso ist eine Möhrensuppe mit Hühnerfleisch möglich. Im Übrigen wirkt die Morosche Karottensuppe auch gegen antibiotika-resistente Bakterienstämme. Karotten gelten im Allgemeinen als sehr gesund, da sie Mineralien, Spurenelemente und das wichtige Vitamin A enthalten. Des Weiteren sind sie reich an verdauungsfördernden Ballaststoffen.
Tipps zur Vermeidung eines Rückfalls
1. Hinterlassenschaften? Sofort weg damit!
So unliebsam die Aufgabe auch ist: Hundekot sollte immer sofort eingesammelt und sicher entsorgt werden. Denn genau dort tummeln sich die infektiösen Giardien-Zysten und warten nur auf ihre nächste Mitfahrgelegenheit. Leben Katzen mit im Haushalt, gilt das Gleiche für die Katzentoilette: Täglich reinigen, damit es sich die kleinen Fieslinge gar nicht erst gemütlich machen.
2. Hundewiesen mit viel Verkehr? Lieber einen Bogen machen
Für Hunde ist die Hundewiese ein Freizeitpark. Für Giardien leider auch. Wo viele Vierbeiner schnüffeln, spielen und ihre Spuren hinterlassen, steigen die Chancen, dass auch die kleinen Schmarotzer mitmischen. Während und kurz nach der Behandlung sind ruhigere Gassirunden deshalb die bessere Wahl. Der Wald läuft schließlich nicht weg und Giardien müssen dort nicht gleich die nächste Freundschaft schließen.
3. Heißer Abgang
Fress- und Wassernäpfe gehören während eines Giardienbefalls täglich auf die VIP-Wellnessliste. Ein gründliches Bad in kochendem Wasser macht mögliche Giardien-Zysten unschädlich und sorgt dafür, dass Ihr Hund seinen Napf nicht mit ungebetenen Mitessern teilen muss.
4. Jetzt wird richtig Dampf gemacht
Giardien-Zysten sind hart im Nehmen. Ein feuchter Lappen allein bringt sie deshalb nicht besonders ins Schwitzen. Mit einem Dampfstrahler ab 60 Grad und einer gründlichen Desinfektion wird aus Ihrem Boden jedoch ein Ort, an dem die kleinen Schmarotzer nichts mehr zu lachen haben.
Was sind Parasiten überhaupt? 
Parasiten sind Lebewesen, zum Beispiel Tiere, Pflanzen, Pilze oder Einzeller, die auf Kosten eines anderen Lebewesens leben. Dieses bezeichnet man als Wirt. Ein Wirt ist das Lebewesen, auf oder in dem ein Parasit lebt, zum Beispiel ein Hund, eine Katze oder auch ein Mensch. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen: Ektoparasiten, die sich auf Haut oder Fell niederlassen, etwa Zecken, Flöhe oder Milben, und Endoparasiten, die direkt ins Körperinnere einziehen. Zu ihnen gehören z.B Giardien, Spulwürmer, Bandwürmer.
5. Schaumparty
Nach jedem Spaziergang bringt Ihr Hund mehr mit nach Hause als nur gute Laune. Denn die kleinen und Großen Pfoten sammeln so einiges ein. Die erste Station sollte deshalb nicht das Sofa, sondern das Badezimmer sein. Im Idealfall wird Ihr Hund täglich shampooniert. Mindestens Pfoten und der Urogenitalbereich gehören gründlich gereinigt.
6. Baustopp
Buddeln, scharren, schnüffeln. Für Hunde gehört das einfach zu einem gelungenen Spaziergang. Während eines Giardienbefalls heißt es allerdings: Baustopp. Sandkästen und Spielplätze sollten jetzt tabu sein. So verhindern Sie, dass mögliche Giardien-Zysten weiterverbreitet werden und schützen gleichzeitig andere Tiere, Kinder und Menschen vor einer unnötigen Ansteckung.
7. Ins Schleudern geraten
Jetzt darf die Waschmaschine zeigen, was sie kann. Decken, Handtücher, waschbare Liegeflächen und Stoffspielzeuge sollten regelmäßig bei der höchstmöglichen Temperatur gewaschen werden. Je heißer desto besser. So bleibt der Lieblingsplatz Ihres Hundes genau das, was er sein soll: ein Ort zum Kuscheln. Und kein Tatort für Darmbesetzer
8. Der letzte Feinschliff
Manchmal ist gründliches Putzen allein nicht gründlich genug. Dann kommen geeignete Desinfektionsmittel wie Endosan Forte oder Neopredisan ins Spiel. Halten Sie sich dabei unbedingt an die Gebrauchsanweisung und lüften Sie anschließend ausgiebig. Zugegeben, der Geruch ist nicht gerade ein Kandidat für den Raumduft des Jahres. Für Giardien darf er dafür gerne so unangenehm wie möglich sein.
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Weil ihn jeder kennt. Diesen Magen-Darm-Infekt, bei dem selbst ein Schluck Wasser zur Mutprobe wird und der Weg vom Sofa zum Kühlschrank schon als Tagesausflug gilt. Kein schöner Gedanke. Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie wären erst 8 Wochen alt, würden mit Ihren Geschwistern kuscheln, spielen und aus demselben Napf futtern. Willkommen im Welpenalltag. Hat einer Giardien, dauert es oft nicht lange, bis der Rest der Rasselbande ebenfalls mitmischt. Und deshalb braucht ihr Liebling schnelle Hilfe. Hilfe, für die die Menscheneltern schonmal tief ins Portemonnaie greifen müssen. Denn leider sind Züchter nicht davor geschützt, dass aus einem kranken Welpen ein kranker Wurf wird. Aber glücklicherweise davor, dass aus einem Bauchgrummeln ein finanzieller Alptraum wird. Dank dem exklusiven Züchterkonzept von Allianz Kundler: 0 Euro Kosten für den Versicherungsschutz des gesamten Wurfs in den ersten Lebenswochen. Und zieht später einer Ihrer Schützlinge in sein neues Zuhause und die Versicherung wird übernommen, bedanken wir uns zusätzlich mit 100 Euro Provision. Pro Welpe. Weil gute Zucht Anerkennung verdient.