Willkommen im Leben

Als ich das Licht der Welt erblickte, war davon ehrlich gesagt nicht besonders viel zu sehen. Meine Augen waren ja noch geschlossen. Meine Welt bestand aus Mamas Herzschlag, dem Geruch meiner Geschwister, dem Kampf um das letzte Tröpfchen Milch und dieser einen Stimme: „Na schau dich an! Hallo, kleiner Schatz! Ach Mensch, bist du süß!“ Das war Isolde. Unsere Züchterin. Ich glaube bis heute, sie hat mehr Wörter am Tag gesprochen als wir später Haare bekommen haben. Aber immerhin habe ich so ganz schnell die Sprache der Menschen verstanden. Denn sie redete wirklich viel. Mit Mama. Mit uns. Mit den Vögeln vor dem Fenster. Mit den Blumen im Garten. Und vermutlich auch mit dem Staubsauger. Das Beste daran? Sie lachte über ihre eigenen Witze. Laut. Sehr laut. Und ich spürt das meine Mama sie unendlich liebte. Wenn Isolde nicht redete, lief Musik. Und zwar alles: Rock. Pop. Schlager. Country. Techno. Oper. Mal klang es nach Stadionkonzert, mal nach Küchenparty. Ob ihr Musikgeschmack gut war? Darüber gehen die Meinungen bis heute auseinander. Aber woran wir nie zweifelten war ihr Herz. Denn egal, was gerade lief, ihre Aufmerksamkeit gehörte uns. Jeder Blick, jedes leise Fiepen und jedes Schwanzwedeln. Nichts entging ihr. Für Isolde waren wir ihre Schützlinge. Und schon damals spürte ich, was ich aber erst viel später verstehen sollte: Liebe.

Der große Ausflug

Als wir 8 Wochen alt waren, wurde es plötzlich ein wenig hektisch Zuhause. Wir mussten zum Tierarzt. Alle zusammen. Impfen. Entwurmen. Durchchecken. Isolde sagte immer: „Bevor meine Babys ausziehen, muss alles perfekt sein.“ Deshalb musste sie sich jetzt beeilen. Denn wie immer war sie zu spät dran. Wir fanden den Tierarztbesuch ehrlich gesagt nur mittelmäßig toll. Die Leckerchen danach waren allerdings sensationell. Auf dem Heimweg versorgte Isolde uns wieder einmal mit allerlei Informationen. „Das Schöne ist“, sagte sie, „dass mich diese ersten Wochen keinen Cent extra kosten. Eure Krankenversicherung ist dank dem Züchterkonzept bis zu eurem Auszug kostenlos.“ Ich verstand nur jedes dritte Wort. Aber sie wirkte glücklich. Deshalb machte ich mir keine Sorgen.

Plötzlich war alles anders

Normalerweise war ich der Erste draußen. Der Erste am Napf. Der Erste, der Unsinn machte. Doch an diesem Morgen blieb ich einfach liegen.
Mein Bauch fühlte sich irgendwie komisch an. Nicht dieses hungrige Grummeln, das kurz vor dem Frühstück kommt. Anders. Er tat richtig weh. Ich war müde. Und selbst ein Hausschuh konnte mich nicht begeistern. Isolde merkte das natürlich sofort. „Knut? Was ist denn los, mein Kleiner?“ Ich wollte aufstehen. Stattdessen musste ich mich übergeben. Vor mir lagen unzählige kleine schwarze, harte Stückchen. Isolde kniete sich sofort zu mir. Sie schaute erst auf mich, dann auf das Erbrochene. Ihr Lächeln war verschwunden. Keine halbe Stunde später waren wir bereits in der Tierklinik. Die Tierärztin kannte ich schon von meinen Impfungen und der Entwurmung. Deshalb ließ ich tapfer alles über mich ergehen. Zuerst maß sie meine Temperatur, hörte mein Herz und meine Lunge ab und schaute sich meine Schleimhäute genau an. Anschließend tastete sie meinen Bauch vorsichtig ab. Als sie auf eine bestimmte Stelle drückte, konnte ich mir ein leises Jaulen nicht verkneifen. „Wir machen besser ein Röntgen“, sagte sie ruhig. Wenig später lag ich auf einem großen Tisch. Das Gerät über mir summte leise. Alle schauten gespannt auf die Bilder. „Da ist etwas im Magen“, murmelte die Tierärztin. Zur Sicherheit wurde mein Bauch anschließend noch mit Ultraschall untersucht. Dafür bekam ich eine kleine Stelle rasiert und kaltes Gel auf den Bauch geschmiert „Es scheint, als hätte Knut irgendwas verschluckt!“ Als ich das hörte ahnte ich was: „Sind Tennisbälle etwa nicht zum Essen da?“.

Mit Selfiestick Richten Magen

Zum Glück lagen die Stücke noch im Magen. So musste mein Bauch nicht aufgeschnitten werden. Stattdessen bekam ich eine kurze Narkose. Mit einer winzigen Kamera und einer feinen Greifzange holte die Tierärztin die Tennisballstücke vorsichtig durch mein Maul wieder heraus. Als ich aufwachte, fühlte ich mich zwar noch etwas wackelig auf den Pfoten, aber dieses drückende Gefühl im Bauch war verschwunden.

Erst später verstand ich, warum sie so ruhig bleiben konnte

Noch bevor wir überhaupt geboren wurden, hatte Isolde eine Entscheidung getroffen. Sie wollte, dass wir von Anfang an geschützt sind. Deshalb hatte sie uns über das Allianz Kundler Züchterkonzept versichert. Nicht, weil sie damit rechnete, dass etwas passiert. Sondern weil sie auf die Dinge vorbereitet sein wollte, von denen sie hoffte, dass sie niemals eintreten würden. So konnte sie sich in diesem Moment auf das konzentrieren, was wirklich zählte: Auf uns. Nicht auf Rechnungen. Nicht auf Kosten. Sondern auf unsere Gesundheit.

Mein größtes Abenteuer

Inzwischen bin ich wieder kerngesund. Ich klaue Socken. Verteile Küsschen. Tue so, als hätte ich die Blumenerde nicht ausgegraben. Und bald ziehe ich zu meiner eigenen Familie. Zu Marlene. Als sie uns eines Tages mit ihrem Papa besuchen kam, haben wir uns sofort prima verstanden. Martin, ihr Vater hatte zunächst Zweifel, aus Sorge vor den hohen Kosten. Aber Isolde erklärte ihm, dass er die Versicherung nahtlos übernehmen könne und somit sofort abgesichert sei. Das beruhigte ihn. Und dann kam der Anruf: Ich darf einziehen. Wuff. Das Beste: Sie haben schon einen Hund. Lutz. Wir mögen uns sehr.

Wenn ich eines aus meinen ersten elf Lebenswochen gelernt habe, dann das: Ein guter Züchter schenkt einem nicht nur das Leben. Er sorgt auch dafür, dass man sicher hineinwachsen kann. Und genau deshalb beginnt Verantwortung manchmal schon, bevor ein Welpe überhaupt auf die Welt gekommen ist. Als Dankeschön für ihr Fürsorge und dafür, dass meine Familie bei Kundler geblieben ist, hat Isolde ein Geschenk bekommen. 100€ Provision. Das kriegt man wohl für jeden Welpen. Keine Ahnung, was das ist. Aber es hat sie glücklich gemacht.

Mein Start ins Leben

Isolde wollte, dass wir vom ersten Tag an bestens versorgt sind. Deshalb meldete sie unseren ganzen Wurf schon früh für das Allianz Kundler Züchterkonzept an. So waren wir während unserer Zeit bei ihr kostenfrei krankenversichert. Das gab ihr die Sicherheit, uns jederzeit die Behandlung zu ermöglichen, die wir brauchten: ganz ohne erst an die Kosten denken zu müssen. Schon als kleine Welpen standen einige wichtige Termine an. Wir wurden mehrfach entwurmt, gründlich untersucht und bekamen unsere ersten Impfungen. Als ich später den Tennisball zerkaut hatte, musste ich sogar in die Tierklinik. Nach Röntgen und Ultraschall wurden die Ballstücke unter Narkose endoskopisch aus meinem Magen entfernt. Glücklicherweise ganz ohne Bauchoperation. Gut, dass Isolde sich zusätzlich für den OP-Schutz entschieden hatte. So war auch dieser Eingriff abgesichert und sie konnte sich voll und ganz auf mich konzentrieren. Bald zog ich zu meiner neuen Familie. Das Schönste daran: Mein Versicherungsschutz zog einfach mit um. Meine neuen Menschen mussten nicht wieder bei null anfangen, sondern konnten den Schutz nahtlos übernehmen. Ich bekam also nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch ein gutes Stück Sicherheit mit auf meinen Lebensweg. Und ich glaube, genau das wünschen sich alle Welpen.

Dilara Katharina Kundler

Mit dem Zückterkonzept ist der ganze Wurf versichert.
Und das zum Nulltarif.

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