Klein wie ein Zwergspitz, mutig wie ein Löwe

Wuff, ich bin Einstein. Manche sagen, ich sehe aus wie ein kleiner Löwe. Ich finde, sie haben gar nicht so unrecht. Immerhin trage ich eine Mähne, auf die selbst der König der Savanne ein kleines bisschen neidisch wäre. Nur mit dem Brüllen klappt es nicht so gut. Ehrlich gesagt bin ich nämlich viel lieber Schmuseweltmeister als Raubtier. Mein Frauchen nennt mich ihren kleinen Schatten, weil ich ihr am liebsten überallhin folge. Ob gemütliche Spaziergänge, Ausflüge oder schick Essen beim Italiener: ich bin natürlich dabei. Dort sitze ich geschniegelt und geschniegelt am Tisch, schaue mit meinen großen Knopfaugen Richtung Teller und hoffe jedes Mal auf ein kleines Stückchen Hähnchen. Meistens bleibe ich erfolglos. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Überhaupt finde ich das Leben ziemlich schön. Ich liebe Menschen, genieße jede Streicheleinheit und lasse mich gern bewundern. Viele bleiben stehen und sagen: „Ist der aber süß!“ Das höre ich natürlich sehr gerne. Wer würde das nicht?

Ein Spaziergang, der alles veränderte

Doch eines Tages wurde aus einem ganz normalen Spaziergang plötzlich ein Albtraum. Ich schnupperte gerade neugierig am Wegesrand, als plötzlich alles unglaublich schnell ging. Ein großer Hund schoss auf mich zu. Ich hörte nur ein Knurren. Dann spürte ich einen heftigen Schmerz. So einen Schmerz hatte ich noch nie erlebt. Chrissi schrie meinen Namen und nahm mich sofort auf den Arm. Ich weiß noch genau, wie schnell ihr Herz schlug. Sie versuchte ruhig zu bleiben, aber ich merkte, dass sie furchtbare Angst um mich hatte. Überall war Blut. Mein ganzer Unterbauch war offen. Es tat so schrecklich weh. Bis heute weiß ich nicht, wieso der andere Hund so ein Problem mit mir hatte. Vielleicht hatte er einfach einen schlechten Tag und musste einfach mal Dampf ablassen.

Mama bestellt ein Taxi und in Windeseile (das hat der Fahrer übrigens wörtlich genommen; man war das eine Fahrt) waren wir schon in der Tierklinik. Dort hieß es nur NOTFALL. Ich merkte, wie die Kraft schwand. Ich hatte Angst. Ich hatte Schmerzen. Ich atmete ganz schnell. Ich wollte einfach nur schlafen. Und das tat ich dann auch. Ganz schnell sogar. Ich hab erfahren, dass man das wohl Vollnarkose nennt. Es wurde allerlei getan: Blutung gestoppt, gespült, genäht. Das dauerte ganz schön lange. Meine Milz war verletzt. Aber glücklicherweise musste sie nicht entfernt werden. Ich musste aber in der Klinik bleiben. Intensivstation. Die Tage fühlten sich eher wie Jahre an. Ich hab meine Zuhause so sehr vermisst. Essen wollte ich auch keines. Ich war einfach noch zu schlapp.

Ab nach Hause

Endlich durfte ich die Klinik verlassen. Dennoch war ich noch immer nicht komplett genesen. Ich hatte eine Naht am Bauch und durft ( und konnte) noch nicht rennen. Aber ich bekam Medikamente gegen die Schmerzen und Antibiotika, damit sich nichts entzünden konnte. Für Mama waren die Sorgen also noch nicht ganz vorbei. Das tat mir so leid. Für mich hieß es nun: viel schlafen, ganz vorsichtig laufen und nicht dran lecken. Das sagt sich so leicht wenn alles am Bauch juckt. Deshalb bekam ich abends immer so eine nervige Halskrause. Ich lies es über mich ergehen. Ich wusste ja, dass man mir nur helfen wollte. Und die ganzen Arztbesuche waren auch nicht meine Lieblingstage. Denn ich gebe zu: Ich bin eigentlich kein Held, wenn es um Tierarztbesuche geht. Schon das Rascheln einer Leckerlitüte finde ich spannender. Außerdem machten mir die ganzen Tiere nach dem Unfall schon ein wenig Angst. Sowas wollte ich schließlich kein zweites Mal erleben. Aber da musste ich jetzt durch. Das war mir klar. Irgendwann kannte ich wirklich jeden in der Praxis: Lotta, Wolfgang, Nadja und wie wie alle hießen. Kein Wunder so oft wie ich dorthin musste: Verbände wechseln, Naht kontrolliert, Nähte ziehen und all so sachen.

Ein kleiner Patient mit ganz großem Herzen

Zuhause wurde ich von Chrissi richtig betüddelt. Natürlich weiß ich wieviele Sorgen sie in all der Zeit hatte. Aber dennoch hatte es auch etwas Gutes: Hähnchen, Kartoffeln, Leckereien. Sie kochte sogar Hühnersuppe für mich. Gab mir die Medikamente in Leberwurst umhüllt und kuschelte stundenlang auf dem Sofa mit mir. Sie lächelte mich immer an. Trotzdem sah ich, dass ihre Augen müde waren. Und ich hörte wie sie mit einer Freundin sprach und Sorgen hatte, ob die Versicherung wohl alles übernehmen würde. Immerhin war ich mittlerweile schon seit einigen Wochen VPI der Praxis. Spoiler: Ja tat sie.

Zum Glück hatte Chrissi vorgesorgt

Zum Glück musste Mama sich darüber also nicht auch noch den Kopf zerbrechen. Schon lange bevor überhaupt etwas passiert war, hatte sie für mich eine OP-Versicherung bei Allianz Kundler abgeschlossen. Da war ich noch ein kleiner Welpe. Gerade mal 8 Wochen alt. Die Praxis hatte somit auch schon alle Dokumente, die sie brauchten. Und auch wenn mal vieles aus Kindertagen vergisst. Eines weiß ich noch. Und zwar wie ich dachte: „Was ein Quatsch. Wieso braucht Mama denn sowas für mich. Ich bin doch unbesiegbar.“ Aber wie man sieht irrt sich auch ein kleiner Löwe das ein oder andere Mal. Und im entscheidenden Moment war das einfach unbezahlbar. Im wahrsten Summe des Wortes. So musste Mama nicht überlegen, ob eine Behandlung zu teuer werden könnte. Sie konnte sich ganz auf das konzentrieren, was wirklich wichtig war: dass ich wieder gesund werde. Als kleiner Hund versteht man natürlich nichts von Versicherungen. Aber ich habe verstanden, wie erleichtert Mama war. Und genau dieses Gefühl wünsche ich jedem Frauchen und Herrchen.

Heute genieße ich jeden einzelnen Tag

Meine Narbe erinnert nur noch leise an diesen schrecklichen Tag. Dafür genieße ich heute wieder alles, was das Leben so schön macht. Ich springe fröhlich durch die Gegend, lasse mir den Wind durchs Fell wehen und bilde mir manchmal noch immer ein, ich wäre der große Simba aus dem Zeichtrickfilm „Der König der Löwen“. Mama muss dann immer weinen, sobald die Tiere zu singen anfangen. Mir ist das irgendwann dann allerdings zu viel, sodass dass ich mich auf ihrem Schoß zusammenrolle und einschlafe. Ein echter König braucht schließlich auch seine Pausen.

Und natürlich begleite ich Chrissi wieder zum Italiener. Dort sitze ich geschniegelt am Tisch, beobachte jede Pizza, jedes Pastagericht und hoffe weiterhin auf mein berühmtes Stückchen Hähnchen.

Yasemin Kundler

Erfahren Sie jetzt, wie die Allianz Kundler Hundeversicherung Ihren Vierbeiner schützen kann.

Hundekrankenversicherung
Schnelle Kontaktaufnahme